Ein Betrieb in der Weststeiermark muss nicht in ganz Österreich gefunden werden. Er muss gefunden werden, wenn jemand im Umkreis von dreißig Kilometern ein Problem hat und das Handy in die Hand nimmt. Genau darum geht es bei Local SEO.
Google entscheidet bei solchen Suchen im Wesentlichen nach drei Dingen: Nähe zum Suchenden, Relevanz (passt dein Angebot zur Anfrage) und Bekanntheit (Bewertungen, Erwähnungen, Verlinkungen). An der Nähe kannst du nichts ändern, an den beiden anderen sehr wohl.
Was tatsächlich wirkt
- Ein vollständiges Google-Unternehmensprofil. Der größte Hebel, mit Abstand.
- Konsistente Angaben überall. Name, Adresse und Telefonnummer müssen auf der Website, im Profil, in Branchenverzeichnissen und auf Facebook identisch geschrieben sein. „Str.“ an einer Stelle und „Straße“ an der anderen ist kein Drama, aber Sauberkeit hilft.
- Ortsnamen dort, wo sie hingehören. Auf deiner Seite soll stehen, wo du arbeitest – in echten Sätzen. „Tischlerei in Köflach und Umgebung“ ist gut. Eine Liste mit vierzig Gemeinden am Seitenende ist Spam und wirkt auch so.
- Eigene Seiten für eigene Leistungen. Wer Fenster tauscht und Böden verlegt, braucht dafür zwei Seiten, nicht einen Absatz.
- Bewertungen, laufend, nicht zwanzig auf einmal.
Was nicht wirkt
Gekaufte Backlink-Pakete. Keyword-Listen im Fußbereich. Texte, in denen dreißigmal „Tischler Weststeiermark“ vorkommt – das liest niemand und Google erkennt es sofort. Und Agenturen, die dir Platz 1 garantieren: Das kann niemand, weil niemand außer Google die Reihenfolge bestimmt.
Was das für dich heißt
Fang beim Profil an, nicht bei der Website. Dann sorg dafür, dass deine Website in normalen Sätzen sagt, was du machst und wo. Beides zusammen bringt dich bei lokalen Suchen weiter als jedes SEO-Abo, das monatlich abgebucht wird und dir Berichte schickt, die niemand liest.
Passt dazu